Anfang Dezember:
Wir sind erstmal nach New Jersey umgezogen. Im kleinen
Ort Rutherford ist das Hotel, in Carlstadt das
Rechenzentrum, wo wir die nächste Zeit zubringen werden.
Das Wetter ist gekippt, innerhalb eines Tages erhebliche
Schneefälle.
Abends, bevor es ins Hotel ging mit dem Mietwagen,
musste erstmal das Auto freigeschaufelt werden...
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New Jersey ist ein eigener Bundesstaat, von Manhattan
getrennt durch den Hudson River.
Man hat den Eindruck, dass dort, wo in Europa Felder und
Wälder die Ortschaften trennen, hier diese Aufgabe von
unendlichen Industriegebieten wahrgenommen wird.
Eine Ortschaft geht übergangslos in die andere über, man
kann kilometerweit einer Hauptstraße entlang fahren und
wechselt die Orte, ohne dass man es merkt.
An einem Wochenende endlich mal etwas Zeit gewonnen, um
einen Bummel "in den Ort" zu machen. gar nicht so
einfach, denn Amerika ist das Land der Auto´s und man
hat den Eindruck, alles was mehr als 100m sind, wird mit
dem Auto zurückgelegt. Unendliche Highways und keine
Fußwege...
Nur in den unmittelbaren Siedlungsgebieten dann Straßen
mit Fußwegen. Die Häuser überwiegend aus Holz gebaut,
einfach, aber praktisch.
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Ein Wochenende später, wir waren immer noch in New
Jersey, nutzte ich die Gelegenheit, mit dem
Nahverkehrszug bis zum Hudson zu fahren, und dann mit
der Fähre nach Manhattan überzusetzen.
Die Fähren sind ein wichtiges Verkehrsmittel. In der
Regel als Katamaran gebaut, sind sie für hohe
Geschwindigkeiten ausgelegt und überqueren den Hudson in
wenigen Minuten.
Das Wetter regnerisch, aus den tief liegenden Wolken
taucht die Skyline von Manhattan auf.
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Der Pier ist direkt am Süden von Manhattan, gleich
danach beginnt dann der Broadway.
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Überall Lichter, Weihnachtsbäume im vollen Schmuck. Man
hat den Eindruck, dass das um diese Jahreszeit doch
etwas triste New York das künstliche Licht förmlich
braucht... |
30 min den Broadway entlang, und schon bin ich in
Chinatown.
Das sprudelnde Leben... Hier wird mit Allem gehandelt,
was sich irgendwie verkaufen läßt.
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Da kann der Platz noch so klein sein - zur Not reicht
ein auf den Bürgersteig gestellter Hocker, um die Waren
feil zu bieten..
Chinatown ist allein schon eine Reise wert...
Eigentlich müßte es ja längst Asia-Town heißen, denn
neben Chinesen sind Thailänder, Vietnamesen, Koreaner,
Inder hier längst zu haus.
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Wenn auch sonst New York nicht unbedingt als preiswert
zu bezeichnen ist, in Chinatown gelingt es einem immer
wieder, "Schnäppchen" zu machen, Sachen, die man auf dem
TimesSqare kauft, hier zu einem Drittel des Preises zu
bekommen...
New York ist einfach faszinierend.... |
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